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„Er ist offenherzig, gesprächig, gegen jedermann gefällig, und wer sein einfaches Betragen siehet, sollte sagen, dass er den Glanz seiner Würde unter dem Schatten seiner Größe zu verbergen sucht. Er vergißt nie, dass er ein Mensch ist, und man kennet keine Klasse von Menschen, unter welche er sich nicht sollte gemischet haben, die Menschheit da selbst zu ehren, zu unterstützen, oder zu trösten. Selbst wenn er in das Gefecht eilte oder dem Siege entgegen gieng, blutete sein Herz alles mahl zuerst von dem Blute, welches er vergiessen sollte.“
Guyton de Morveau, N.; "Schilderung eines großen Prinzen, oder geheime Nachrichten von den Vergnügnungen des Prinzen Heinrich von Preussen
zu Rheinsberg"; Frankfurt, Leipzig, 1785; S. 36